Datenschutzhinweise
1. Verantwortlicher
Enzmann Unternehmensführung
Björn Enzmann
Pfarrweg 3
08344 Grünhain-Beierfeld
Deutschland
Telefon: 0171 34 68 343
E-Mail: bjoern@bjoernenzmann.com
2. Wofür diese Hinweise gelten
Diese Hinweise betreffen den Besuch dieser Website und den geschäftlichen Kontakt mit Enzmann Unternehmensführung. Sie informieren außerdem Unternehmer, Geschäftsführer, Führungskräfte, Beschäftigte und weitere Beteiligte über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten bei Beratung, Coaching, Training, Videokonferenzen und der unterstützenden KI-Auswertung. Die vertraglichen Regeln gegenüber dem beauftragenden Unternehmen stehen ergänzend in den AGB; sie ersetzen diese Datenschutzinformationen und gegebenenfalls erforderliche Erklärungen einzelner Gesprächsteilnehmer nicht.
Bei einer Zusammenarbeit können der Auftraggeber und Enzmann Unternehmensführung je nach Vorgang eigenständig oder gemeinsam datenschutzrechtlich verantwortlich sein; bei einer Verarbeitung ausschließlich nach Weisung kann eine Auftragsverarbeitung vorliegen. Die Einordnung richtet sich nach der tatsächlichen Aufgaben- und Entscheidungsverteilung und wird, soweit erforderlich, gesondert vereinbart. Die Verantwortung des Arbeitgebers für eigene Beschäftigtendaten und arbeitsrechtliche Beteiligungsrechte bleibt unberührt.
3. Website, Hosting und Server-Logfiles
Die Website wird bei ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf, gehostet. Beim Aufruf fallen technisch erforderliche Verbindungsdaten an; hierzu können IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, angeforderte Seiten/Dateien, Zugriffsstatus, übertragene Datenmenge, Referrer und Angaben zu Browser und Betriebssystem gehören. Diese Daten dienen der Auslieferung, Stabilität und Absicherung der Website. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO (Interesse an einem sicheren, funktionsfähigen Webangebot).
Server-Logfiles werden nach den tatsächlich konfigurierten Löschregeln des Hosting-Anbieters entfernt; soweit es für die Aufklärung konkreter Sicherheitsvorfälle erforderlich ist, kann eine längere Sicherung notwendig sein. Empfänger ist der Hosting-Anbieter, soweit dies für die Bereitstellung erforderlich ist. Die Vereinbarungen mit dem Hoster und die tatsächliche Log-Speicherdauer sind vor Veröffentlichung bzw. nach einer Umstellung des Hostings anhand der Kontoeinstellungen zu prüfen.
4. Schriften, Cookies und eingebettete Dienste
Die Website bindet die Schrift „Instrument Sans“ aus lokal auf diesem Webserver bereitgestellten Schriftdateien ein. Beim Laden der Schrift wird dadurch keine Verbindung zu Google Fonts oder einem anderen externen Font-Anbieter hergestellt.
Der Website-Code setzt selbst keine Analyse- oder Werbe-Cookies. Externe Dienste werden nicht automatisch auf jeder Seite geladen. Auf der Seite zur Terminbuchung wird Zeeg als eingebetteter Terminplaner direkt geladen. Dabei wird eine Verbindung zu Zeeg hergestellt; technisch erforderliche Verbindungs- und Gerätedaten können verarbeitet werden. Optionale Analyse- oder Marketingfunktionen von Zeeg nutzen wir für diese Terminbuchung nicht. WhatsApp wird erst beim Anklicken des entsprechenden Links geöffnet. Für die anschließend aufgerufenen Dienste gelten zusätzlich die Datenschutzinformationen der jeweiligen Anbieter.
5. Geschäftlicher Kontakt, Terminabstimmung und Vertrag
Wenn Sie per E-Mail, Telefon oder einem anderen vereinbarten geschäftlichen Kommunikationsweg Kontakt aufnehmen, verarbeiten wir insbesondere Namen, Unternehmen, geschäftliche Kontaktdaten, Ihre Nachricht sowie zur Abstimmung benötigte Kalender- und Termindaten. Bei einer Beauftragung kommen Vertrags-, Rechnungs-, Zahlungs- und Leistungsdaten hinzu. Soweit Mitarbeitende eines Unternehmens betroffen sind, können uns entsprechende Angaben auch durch den Auftraggeber übermittelt werden.
Die Verarbeitung dient der Beantwortung von Anfragen, der Terminplanung, Vorbereitung, Durchführung, Abrechnung und Nachbereitung der Zusammenarbeit sowie der Durchsetzung oder Abwehr berechtigter Ansprüche. Rechtsgrundlagen sind je nach Situation Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO (Vertrag oder vorvertragliche Schritte mit der betroffenen natürlichen Person), Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO (geschäftliche Kommunikation mit Ansprechpartnern eines Unternehmens, Durchführung und Dokumentation des Unternehmensauftrags sowie Rechtsverfolgung) und gegebenenfalls Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO (gesetzliche Nachweis- und Aufbewahrungspflichten).
Für die geschäftliche Kommunikation und Organisation nutzen wir unter anderem Microsoft 365/Outlook. Dabei können erforderliche E-Mail-, Kalender- und Termindaten durch Microsoft verarbeitet werden. Microsoft stellt für seine Online-Dienste Datenschutz- und Auftragsverarbeitungsbedingungen bereit. Weitere Informationen: Microsoft-Datenschutzerklärung. Welche Daten ein Unternehmen uns bereitstellt, richtet sich nach dem konkreten Auftrag; personenbezogene Informationen werden nur erhoben, soweit sie für die vereinbarte Arbeit erforderlich sind.
Terminbuchung mit Zeeg
Auf der Seite „Erstgespräch“ ist der Terminplaner von Zeeg direkt eingebettet. Anbieter ist die Zeeg GmbH, Friedrichstraße 114a, 10117 Berlin. Beim Aufruf der Einbettung können technisch erforderliche Verbindungsdaten verarbeitet werden. Wenn Sie einen Termin buchen, verarbeitet Zeeg insbesondere Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, das gewählte Datum und die Uhrzeit sowie – sofern Sie es freiwillig angeben – Ihr Unternehmen. Die Angaben werden verwendet, um den gewünschten Termin zu organisieren und vorzubereiten.
Die Verarbeitung dient der von Ihnen gewünschten Terminvereinbarung. Rechtsgrundlage ist bei einer eigenen geschäftlichen Anfrage grundsätzlich Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO; bei Ansprechpartnern eines Unternehmens kann ergänzend Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO für die effiziente geschäftliche Terminorganisation einschlägig sein. Mit Zeeg besteht nach den Anbieterangaben ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Zeeg gibt an, seine Daten in Deutschland zu verarbeiten und Buchungsseiten ohne Tracking-Cookies betreiben zu können. Optionale Analyse- oder Marketingintegrationen sind für unsere Terminbuchung nicht eingerichtet. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von Zeeg.
Zeeg ist mit unserem Microsoft-Outlook-Kalender verbunden, damit belegte Zeiten berücksichtigt und gebuchte Termine in den Kalender eingetragen werden. Außerdem ist Zoom als Gesprächsort verbunden; bei einer Buchung wird ein Zoom-Meetinglink erzeugt. Dafür können die für den jeweiligen Vorgang erforderlichen Termin- und Kontaktdaten an Microsoft beziehungsweise Zoom übermittelt werden. Für die weitere Verarbeitung durch diese Dienste gelten zusätzlich die Hinweise zu Microsoft/Outlook und zu Videokonferenzen mit Zoom in diesen Datenschutzhinweisen.
Anforderung der ausführlichen Arbeitsweise
Wenn Sie über das Formular „Arbeitsweise anfordern“ Ihre E-Mail-Adresse übermitteln, verwenden wir diese zur Bearbeitung Ihrer konkreten Anfrage und zur persönlichen Zusendung der angeforderten Unterlage. Die Eingabe ist keine Newsletter-Anmeldung. Für eine darüber hinausgehende werbliche Nutzung wäre eine gesonderte Grundlage erforderlich.
Alternativ kann die Arbeitsweise über einen WhatsApp-Link angefordert werden. WhatsApp wird erst geöffnet, wenn Sie den entsprechenden Link anklicken. Für die anschließende Kommunikation gelten zusätzlich die Datenschutzinformationen und Bedingungen von WhatsApp.
6. Gespräche, betriebliche Beobachtungen und Rückmeldungen
Bei Beratungs-, Coaching- und Trainingsgesprächen verarbeiten wir die von den Beteiligten mitgeteilten Angaben, betriebliche Situationen, Beobachtungen, Fragen, Arbeitsweisen, Gesprächsnotizen und vereinbarte nächste Schritte. Dies dient der Bearbeitung des konkreten Unternehmensauftrags, der Vorbereitung und Nachbereitung weiterer Termine sowie der fachlichen Prüfung, was im Betrieb verändert oder geklärt werden muss.
Relevante betriebliche Erkenntnisse können wir im Rahmen des Auftrags gegenüber dem beauftragenden Unternehmen erläutern oder zusammengefasst zurückmelden. Ganze Gesprächsprotokolle oder Aufnahmen geben wir nicht automatisch weiter. Private, höchstpersönliche oder ausdrücklich vertraulich mitgeteilte Angaben behandeln wir gesondert und geben sie nur bei einer passenden Rechtsgrundlage beziehungsweise einer hierfür erforderlichen Zustimmung weiter. Beteiligte sollen vor einem Einzelgespräch wissen, dass die Arbeit einem Unternehmensauftrag dient und betriebliche Erkenntnisse in diesen Auftrag zurückfließen können.
Rechtsgrundlage für die erforderliche Bearbeitung des konkreten Unternehmensauftrags und die dafür angemessene betriebliche Rückmeldung ist, soweit im Einzelfall einschlägig und nach Abwägung zulässig, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Wo sich ein Vertrag unmittelbar auf die betroffene Person bezieht, kann Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO hinzutreten; für darüber hinausgehende Verarbeitungen kann eine gesonderte Einwilligung erforderlich sein. Die Rechte und Interessen der Beschäftigten sowie die Rechtsgrundlagen beim Auftraggeber werden dabei berücksichtigt. Eine verdeckte individuelle Beschäftigtenüberwachung ist nicht Zweck der Zusammenarbeit.
7. Live-Videokonferenzen mit Zoom oder Microsoft Teams
Die Zusammenarbeit findet häufig live per Videokonferenz statt. Dabei können je nach gewählter Plattform Zoom (Zoom Communications, Inc. bzw. die für den Vertrag zuständige Konzerngesellschaft) oder Microsoft Teams (Microsoft-Unternehmensgruppe) eingesetzt werden. Für die technische Durchführung können unter anderem Anzeigename, E-Mail-Adresse, Meeting-Kennung, Teilnahmedaten, IP-Adresse, Gerätedaten sowie übertragene Ton-, Bild-, Chat- und Bildschirmfreigabe-Inhalte verarbeitet werden.
Zweck ist die Durchführung und Absicherung der vereinbarten Live-Gespräche. Rechtsgrundlage ist je nach betroffener Person Art. 6 Abs. 1 Buchst. b oder f DSGVO; für zusätzliche Funktionen wie Aufzeichnung und Transkription gelten die nachfolgenden besonderen Hinweise. Die jeweiligen Anbieter verarbeiten Daten im Rahmen ihrer vertraglichen Rolle und gegebenenfalls nach eigenen Datenschutzinformationen. Hinweise der Anbieter: Zoom und Microsoft.
Die Nutzung einer Videokonferenz allein bedeutet nicht, dass einer Aufnahme, einer automatischen Transkription oder einer späteren Übermittlung an einen weiteren KI-Dienst zugestimmt wurde.
8. Aufzeichnung, Transkription und Zoom-/Teams-KI
Für die Dokumentation, die sorgfältige Vor- und Nachbereitung, die Analyse konkreter Gesprächssituationen und die Verbesserung der eigenen Beratungsarbeit können Gespräche – soweit zulässig – aufgezeichnet, automatisch transkribiert oder mit KI-Funktionen des Videokonferenzdienstes zusammengefasst werden. Dabei können insbesondere Stimme, Bild, Wortbeiträge, Gesprächsverlauf, Sprecherzuordnung, Redeanteile, benutzte Formulierungen, besprochene betriebliche Probleme und daraus abgeleitete Gesprächsnotizen verarbeitet werden. Ob eine reine Transkription, eine Ton-/Videoaufzeichnung und/oder eine KI-Zusammenfassung aktiv ist, wird für den betreffenden Termin kenntlich gemacht.
Vor einer Aufzeichnung oder Transkription werden die tatsächlich beteiligten Personen über die eingesetzten Funktionen und Zwecke informiert. Eine Aufnahme des nichtöffentlich gesprochenen Wortes erfolgt nicht ohne die dafür erforderliche Befugnis beziehungsweise Zustimmung. Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht (Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO), muss diese freiwillig, informiert und auf den angegebenen Zweck bezogen sein; sie kann für die Zukunft widerrufen werden. Bei Beschäftigten ist die Freiwilligkeit besonders sorgfältig zu prüfen. Eine Plattform-Anzeige oder ein bloßer Verbleib im Meeting ersetzt nicht automatisch alle datenschutzrechtlichen Voraussetzungen. Liegen sie nicht vor, findet die betreffende Aufnahme bzw. Transkription nicht statt; eine Zusammenarbeit ohne Aufnahme bleibt möglich.
Eine Zustimmung innerhalb von Zoom oder Teams gilt nur für die dort tatsächlich erläuterten Vorgänge. Eine spätere gesonderte Übermittlung von Transkripten an ChatGPT oder einen anderen externen KI-Dienst ist davon zu unterscheiden und wird zusätzlich nach Abschnitt 9 behandelt. Aufzeichnungen oder Transkripte sind nicht automatisch Leistungsbestandteil und werden dem Auftraggeber nicht allein wegen der Beauftragung als komplette Datei bereitgestellt; zwingende gesetzliche Rechte betroffener Personen bleiben unberührt.
9. Zusätzliche Auswertung von Transkripten mit externen KI-Diensten
Neben den KI-Funktionen des Videokonferenzanbieters kann Enzmann Unternehmensführung zur fachlichen Auswertung einen weiteren KI-Dienst einsetzen, insbesondere ChatGPT des Anbieters OpenAI. Dabei kann es um Gesprächsstruktur, Formulierungen, Redeanteile, wiederkehrende Muster, die Vorbereitung weiterer Fragen und die Einordnung konkreter betrieblicher Situationen gehen. Die Ausgaben sind Hilfsmittel; die fachliche Bewertung, Rückmeldung und Entscheidung erfolgen durch Enzmann Unternehmensführung und nicht durch eine automatische Entscheidung des KI-Systems.
Bevor Inhalte an einen solchen zusätzlichen Dienst übermittelt werden, werden sie auf den erforderlichen Umfang begrenzt; Namen, direkte Identifikationsmerkmale, unnötige Einzelheiten, private Angaben und erkennbare Geschäftsgeheimnisse werden möglichst entfernt oder ersetzt. Auch danach können Texte im Einzelfall noch personenbezogen oder vertraulich sein, etwa wenn Beteiligte aus dem Zusammenhang wiedererkennbar bleiben. Eine bloße Ersetzung von Namen macht ein Transkript nicht automatisch anonym.
Soweit identifizierbare personenbezogene Inhalte übermittelt werden sollen, erfolgt dies nur nach Prüfung und Sicherstellung einer geeigneten Rechtsgrundlage, der erforderlichen Informationen der Betroffenen und – wo notwendig – gesonderter Einwilligungen bzw. Vereinbarungen. Eine Einwilligung zur Zoom-/Teams-Aufzeichnung umfasst nicht automatisch die spätere Verwendung in ChatGPT. Ohne diese Voraussetzungen findet keine Übermittlung identifizierbarer Gesprächsinhalte an einen weiteren KI-Dienst statt. Personenbezogene Daten besonderer Kategorien, insbesondere Gesundheitsdaten, werden grundsätzlich nicht für eine solche zusätzliche KI-Auswertung übermittelt, es sei denn, dafür liegen ausnahmsweise sämtliche hierfür erforderlichen Voraussetzungen vor.
Bei Nutzung von ChatGPT kann OpenAI Ireland Limited, Dublin, Irland, als Anbieter für Nutzende im EWR beteiligt sein; nach den Anbieterdokumenten können Daten auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, insbesondere in den USA, verarbeitet werden. Der konkrete Umfang, die datenschutzrechtliche Rolle, die vertraglichen Schutzvorkehrungen, die gewählte Produktvariante und deren Daten-/Modelleinstellungen müssen vor dem Einsatz für identifizierbare Kundendaten gesondert geprüft und passend umgesetzt werden. Weitere Informationen: Datenschutzrichtlinie von OpenAI.
10. Besondere Daten und Rechte von Beschäftigten
In Führungsgesprächen können auch unbeabsichtigt private Informationen, Angaben zu Gesundheit oder andere besonders schutzbedürftige Daten zur Sprache kommen. Wir beschränken ihre Verarbeitung auf das rechtlich Erforderliche, trennen solche Angaben soweit möglich von allgemeinen Beratungsnotizen und verwenden sie nicht ohne passende zusätzliche Voraussetzungen zu anderen Zwecken. Für Daten besonderer Kategorien gilt zusätzlich Art. 9 DSGVO.
Bei Beschäftigten kann eine vermeintlich freiwillige Zustimmung durch das Verhältnis zum Arbeitgeber beeinflusst sein. Die Teilnahme an einer betrieblichen Besprechung ist deshalb nicht mit einer freien Einwilligung in deren Aufzeichnung, KI-Analyse oder Weitergabe gleichzusetzen. Erforderliche arbeits- und betriebsverfassungsrechtliche Beteiligungen und Regelungen sind vor dem Einsatz entsprechender Funktionen durch die jeweils zuständigen Beteiligten zu klären.
11. Empfänger, Vertraulichkeit und Drittlandübermittlungen
Zugriff auf personenbezogene Inhalte erhalten nur Personen und Stellen, die sie für den jeweiligen Zweck benötigen. Dazu können im konkreten Fall der Auftraggeber und von ihm benannte Ansprechpartner, Hosting-, E-Mail-/Kalender-, Videokonferenz-, Speicher- und gegebenenfalls zusätzlich eingesetzte KI-Anbieter gehören. Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse werden nicht allein aufgrund dieser Datenschutzhinweise zur Veröffentlichung freigegeben.
Einige eingesetzte Anbieter oder deren Unterauftragnehmer können personenbezogene Daten in Ländern außerhalb des EWR, insbesondere in den USA, verarbeiten. Soweit eine solche Übermittlung stattfindet, wird vorab geprüft, ob eine gültige Angemessenheitsentscheidung oder geeignete Garantien nach Kapitel V DSGVO, etwa einschlägige Standardvertragsklauseln, die Übermittlung rechtlich tragen. Welche Empfänger und Länder konkret betroffen sind, hängt von der verwendeten Zoom-/Teams-Konfiguration, den sonstigen vereinbarten Diensten und dem gesondert geprüften KI-Einsatz ab. Auf Nachfrage stellen wir Informationen zu den tatsächlich eingesetzten Empfängern und verfügbaren Garantien bereit.
12. Aufbewahrung und Löschung
Geschäftliche Kontakt-, Termin- und Vertragsdaten werden für die Zusammenarbeit und die erforderliche Abrechnung aufbewahrt. Unterlagen, für die gesetzliche handels- oder steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten gelten, werden für die jeweils vorgeschriebene Zeit vorgehalten. Sonstige Korrespondenz kann solange benötigt werden, wie ein Vorgang offen ist oder berechtigte Ansprüche zu klären sind.
Ton-/Videoaufzeichnungen dienen der Transkription, Kontrolle und Nachbereitung des betreffenden Gesprächs und werden gelöscht, sobald sie dafür nicht mehr benötigt werden, sofern keine konkret begründete weitere Aufbewahrung erforderlich und rechtlich zulässig ist. Transkripte, Gesprächsnotizen und personenbezogene KI-Auswertungen werden für den jeweiligen Auftrag und die dazugehörige fachliche Nachbereitung aufbewahrt; anschließend werden sie gelöscht oder so anonymisiert, dass einzelne Personen nicht mehr erkennbar sind, soweit keine gesetzlichen Pflichten oder konkrete rechtliche Ansprüche eine längere Speicherung erfordern. Anonymisierte allgemeine Erkenntnisse können zur Weiterentwicklung der Arbeitsweise weiterverwendet werden.
Die Löschregeln und Zugriffseinstellungen eingesetzter Plattformen richten sich zusätzlich nach deren Funktionen und den tatsächlich eingerichteten Kontoeinstellungen. Vor dem Einsatz sind dafür konkrete interne Löschfristen und eine tatsächlich durchführbare Löschroutine festzulegen; die vorstehenden Kriterien ersetzen keine praktische Löschung.
13. Referenzen, Veröffentlichungen und anonymisierte Praxisfälle
Eine vertraglich erlaubte wahrheitsgemäße Nennung des Unternehmens als Referenz betrifft grundsätzlich nur den Umstand einer bestehenden oder früheren Zusammenarbeit. Firmenlogos, personenbezogene Kundenstimmen und wörtliche Zitate werden nur nach gesonderter Freigabe verwendet. Soweit etwa ein Firmenname zugleich eine natürliche Person identifiziert, werden deren Datenschutzrechte zusätzlich beachtet.
Typische betriebliche Situationen, Erfahrungen und daraus gewonnene Erkenntnisse dürfen für Fachbeiträge, Vorträge und Marketing so verallgemeinert oder verändert werden, dass Auftraggeber und Beteiligte auch über Kombinationen einzelner Merkmale nicht wiedererkannt werden können. Personenbezogene Gesprächsdaten, komplette Aufnahmen, private Inhalte, vertrauliche Zahlen und Geschäftsgeheimnisse werden damit nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Solange ein Beispiel noch identifizierbare Daten enthält, gelten für dessen Vorbereitung weiterhin die einschlägigen Datenschutzvorschriften.
14. Ihre Datenschutzrechte und Beschwerde
Soweit die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, haben betroffene Personen Rechte auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Einwilligungen können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden (Art. 7 Abs. 3). Insbesondere gegen Verarbeitungen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO kann aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation ergeben, Widerspruch eingelegt werden. Zur Ausübung der Rechte wenden Sie sich bitte an bjoern@bjoernenzmann.com.
Außerdem haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde, insbesondere bei der Sächsischen Datenschutz- und Transparenzbeauftragten: www.datenschutz.sachsen.de. Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO wird im Rahmen dieser Beratung nicht getroffen. Soweit KI-Auswertungen Gesprächs- oder Verhaltensmuster beschreiben, werden daraus keine automatischen Personalentscheidungen abgeleitet.
15. Sicherheit und Änderungen
Die Website wird für den Livebetrieb über HTTPS bereitgestellt. Für personenbezogene Inhalte der Zusammenarbeit werden geeignete Zugriffsbeschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen genutzt. Die konkrete Sicherheit hängt auch von den Einstellungen der eingesetzten Konten und Videokonferenz-/KI-Dienste ab. Bei neuen Diensten, Funktionen oder wesentlich anderen Verarbeitungszwecken werden diese Datenschutzhinweise vor deren Einsatz angepasst und Betroffene, soweit erforderlich, erneut informiert.
Rechtliche Grundlagen: DSGVO (insbesondere Art. 5–7, 9, 12–15, 21–22, 28, 32 und 44–49), § 201 StGB und einschlägiges Beschäftigtendatenschutzrecht. Maßgeblich sind die tatsächlich eingesetzten Systeme, Einstellungen und Vereinbarungen.